Der Regen kriecht unter die Rundung des Regenschirms und mit jedem Schritt wird meine Kleidung feuchter. Der Schlamm am Boden wird mehr und behindert das Weitergehen. Ich lasse mich vom Wind zum befestigten Gehweg wehen. Er steht unter sehr viel Wasser; es sieht so aus, als folgte ich einem schwarz-gläsernen Flusslauf. Die Regentropfen treffen auf die Oberfläche und kleine Spritzer werden wieder Richtung Himmel geschleudert. Ich drehe mich um. Mein Sohn ist so klein unter seinem aufgespannten Regenschirm in Erwachsenengröße, dass ich ihn nur von den Knien abwärts sehen kann. Das grelle Rot seiner Turnschuhe gegen die grauen Schattierungen der Landschaft fasziniert mich. Wie ein Bild in Bewegung. Lebendige Kunst. Seine Schritte sind klein und zurückhaltend. Im Versuch, trocken zu bleiben, läuft er so langsam, dass ich wieder und wieder auf ihn warten muss, damit er mich wieder einholt. Heute laufe ich im Regen, ohne ein Gefühl dafür zu haben, ob es gut oder schlecht ist, im Regen zu laufen. Heute ist es weder gut noch schlecht, nass und kalt zu sein. Die Kälte des Metallhandgriffs des Schirms in meiner Hand macht meine Finger weiß. Weder genieße ich die Erfahrung noch genieße ich sie nicht. Ich bin mit der Erfahrung so intensiv verbunden, dass ich jenseits einer Bewertung bin, die Erfahrung als angenehm oder unangenehm zu beurteilen.

Ich bin vor Monaten in eine dunkle Nacht der Seele hineingegangen. Wodurch meine eigene spirituelle Praxis auf den Prüfstand gekommen ist… es gab keine andere Option, als sich der Erfahrung hinzugeben. Es gab keine weitere Möglichkeit, darüber zu theoretisieren. Es gab nur eine einzige Tür, durch die ich gehen konnte und das war die Tür der Praxis. So zu praktizieren als wenn Praktizieren der einzig übrig gebliebene Sauerstoff für meine Seele war, den sie atmen konnte. Meditieren, die Gedanken beobachten, in die Emotion sinken, kein Ausweg. In gewisser Weise werden wir süchtig nach der Art und Weise, wie wir unser Leben bewältigen. Und wenn wir unser Leben nicht mehr auf diese Weise leben können, gibt es buchstäblich kein Entkommen mehr von unserem wahren Selbst. Wir können uns nicht mehr mit einer Flasche Schnaps entkommen, wir können uns nicht mehr mit anderen Leuten entkommen und wir können uns nicht mehr mit den Ablenkungen entkommen, die früher funktioniert haben mögen. Nichts, was üblicherweise funktionierte, funktioniert noch. Wir sind am Scheideweg zwischen Selbstmord und der Möglichkeit uns selbst ins Gesicht zu blicken. Das ist das Geschenk dieser schmerzvollen Erfahrung. Denke kurz an Schmerz, auch an körperlichen Schmerz. Wenn der Schmerz einsetzt, kannst du dich auf nichts anderes konzentrieren. Schmerz … fokussiert dich. Schmerz macht, dass das Bewusstsein dort auftauchen muss, wo es gebraucht wird. Und je mehr du ihm widerstehst, desto mehr schlägt es die Richtung von Schmerz zum Leiden hin ein.

Wir alle haben ein Ding, das wir am meisten fürchten. Ironischerweise ist das eine Ding, das wir am meisten fürchten, etwas, das wir bereits erfahren haben – ein unerlöstes Trauma. Was wir befürchten, ist es noch einmal zu erfahren. Meine Angst war, Nähe zu verlieren, den Einklang und die Verbindung mit meiner primären Bezugsperson. Ich habe diese Erfahrung buchstäblich seit Jahren vermieden. Jedes Mal, wenn das Universum mir die Gelegenheit gab, mich mit dieser Angst auseinanderzusetzen, fand ich einen Weg, die Wunde notdürftig abzudecken. Doch dieses Mal war es der Tropfen, den das Fass zum Überlaufen braucht, sozusagen. Dieses Mal konnte ich die Wunde nicht mit einem Flicken abdecken. Und die Nähte rissen. Ich verlor meine wichtigste Bezugsperson und dieses Mal beruhigte ich die Erfahrung nicht mit einer anderen stellvertretenden Bezugsperson (für gewöhnlich einem Mann). Dieses Mal benutzte ich nichts und niemanden, mich von den schwärenden Wunden zu heilen, die in meinem Wesen ruhen. Ich fiel in ihr Innerstes. Und was ich nach vielem Leid finde, ist, dass ich einen neuen Zustand von wachem Bewusstsein erreiche. Eine Reinheit, die ich vorher nie wahrgenommen hatte. Ich habe bei meinen Workshops in den letzten Monaten immer und immer wieder gesagt, dass viel von unserem Leiden von dem Gedanken verursacht wird, dass das, was immer auch passiert, nicht hätte passieren sollen. Für Monate musste ich das wie ein Mantra in der Dunkelheit wiederholen … ohne Klarheit darüber, warum das passieren sollte. Zweifellos fühlte es sich nicht so an, als wäre es zu meinem Besten. Und was ich finde, ist ein sich Vertiefen. Der Schmerz der Erfahrung, meine Ehe aufgeben zu müssen, hat mich in meine Tiefen gezogen, wie ein Anker. Es hat meine spirituelle Praxis vertieft. Ich bin hart genug am Boden aufgeschlagen, dass eine Schicht meines Egos zerspringen konnte. Und beim Aufschlag ist ein Aspekt von mir freigesetzt worden. Auf der anderen Seite des unermesslichen Schmerzes, den ich erfahren habe, sehe ich jetzt genau, warum das Universum unsere Verbindung in solchem Überschwang gefeiert hat. Das Universum liebt dich manchmal in Weisen, die sich zuerst wie das Gegenteil von Liebe anfühlen. Meine Ehe war, ohne es zu wissen, die Ursache dafür, dass ich mir vorbehaltlos begegnete. Das Universum wusste, dass er derjenige sein würde, der mich „befreien“ würde. Das Universum wusste, dass wir diejenigen sein würden, die einander befreien würden. Und dieses einander Befreien war es, was wir tun mussten, um zu den Dingen zu kommen, um die wir gebeten hatten (in meinem Fall war es mein sehnlichster Herzenswunsch). Meine Seele wusste, er würde der Grund sein, dass ich das Muster beendete, das mich davon abhielt, mein wahres Selbst zu verkörpern. Und er hat mir meinen Namen gegeben, der Name, der immer schon für mich bestimmt war. Wie eine Ahnung und jetzt wie ein Zeichen, das in die Identität gebrannt worden ist, die ich in diesem Leben innehabe.

Swan

In der Tradition der Hindus gibt es einen Ehrentitel, der denjenigen verliehen wird, die Erleuchtung erreicht haben. Der Titel ist “Paramahamsa”. Er meint wortwörtlich “höchster Schwan”. Die Hindus glaubten, dass ein Schwan sowohl im Wasser als auch auf dem Land zuhause war und auch zwischen den Dimensionen hin und herfliegen konnte. Genau wie der Erwachte gleicherweise im Bereich des Geistes und im Bereich der Materie zuhause ist und in allen Bereichen erwacht ist. Und so ist es faszinierend, dass genau derjenige, der mir diesen Namen geschenkt hat, der immer schon für mich bestimmt war, auch derjenige ist, der mich in meine nächste Erleuchtungsebene hineingestoßen hatte.

Während der letzten Monate habe ich mich sogar noch besser kennengelernt. Nicht das Konzept meiner selbst, sondern das Selbst hinter dem Selbst. Das Selbst, das mich zuerst in das Leben geträumt hatte. Ich habe die Besonderheit jeder meiner Emotionen gespürt. Ich habe die Dornen und die Schönheit der Rose des Lebens gefühlt. Ich bin meinem Geist begegnet und habe während unzähliger Stunden meine Gedanken beobachtet. Wie eine kleine Knospe ist in mir das Mitgefühl gewachsen, so dass ich erkenne, mein Geist befand sich in einem ständigen Zustand des Schmerzes. Ich lehne es ab, mich der verbreiteten Idee anzuschließen, dass der Geist dein Feind ist. Er ist ein Teil von dir. Und nichts, was ein Teil von dir ist, könnte jemals dein Feind sein. Ich habe eine echte Präsenz mit meinem Geist über die letzten Monate praktiziert. Es ist eine Beziehung, die in den kommenden Jahren nur noch mehr wachsen kann. Ich habe ihn für das erkannt, was er ist. Dieser Prozess hat mich reifer gemacht. Anstatt von ihm wegzulaufen oder in Schach zu halten, als ob er ein Dämon wäre, der mich verfolgen würde, habe ich ihn als das Kind gesehen, das er ist. Ich habe ihn als ein Kind gesehen, das das Beste tut, was es kann. Als ein Ergebnis habe ich damit angefangen, ihm ein Elternteil zu sein. Und sein Schreien hat angefangen aufzuhören.

Der Geist in einem Zustand von Schmerz ist rasend. Er ist gegenüber allem, was Schmerz bringen könnte, besonders aufmerksam. Aber die Aufmerksamkeit darauf bringt ihn in einen Zustand ständigen Verhängnisses. Die einzige Hoffnung auf Frieden liegt darin, die schwere Schale der Identität abzuwerfen … das Ego, wie wir es zusammen jahrelang genannt haben. Der einzige Friede wäre, eine Praxis zu verfolgen, jenseits der Erfahrung zu gelangen, also, statt zu denken, unser Denken zu beobachten. Anstatt durch unser Fühlen unbewusst hierhin und dahin gezerrt zu werden, erforschen wir bewusst die gefühlten Aspekte unseres Lebens. Dies ist ein Fortgeschrittenenkurs gewesen in der Praxis, präsent zu sein. Ich habe oft gesagt, dass bedingungslose Liebe sich nicht von bedingungsloser Präsenz unterscheidet. Und je näher ich wahrer Präsenz komme, desto mehr kann ich fühlen, wie bedingungslose Liebe in mir erblüht. Wie der Duft der Knospe einer Blume verbreitet er sich durch mein Körpergewebe hindurch. Sie macht das Leben süß. Selbst Momente, die sich vorher „schlecht“ angefühlt hätten (wie im kalten Regen zu stehen und darauf zu warten, dass ein Fünfjähriger aufschließt), fühlen sich perfekt an. Sie werden von einem tiefen Frieden erfüllt, der allen, die es zu bemerken wagen, still zur Verfügung steht.
Wenn du voll und ganz präsent bist, wird das Ego nicht mit einem Bewusstsein versorgt, das es benutzen könnte. Sein Geist kann nicht lawinenartig anwachsen. Du wirst merken, dass Gedanke zu mehr Gedanken führt, wie bei einer Kette. Einer verbindet sich mit dem Nächsten und der wieder mit dem Nächsten, bis es eine solche Antriebskraft in der Kette der Gedanken gibt, wie bei einem außer Kontrolle geratenen Zug.

Wenn du den Gedanken beobachtest, läuft die Gedankenkette aus; die Antriebskraft fehlt. Und wenn du Emotionen beobachtest und bewusst erfährst, baut sie sich nicht auf. Stattdessen findest du dich an einem Ort, der in seiner Vertrautheit desorientierend wirkt und desorientierend deswegen, wie fremd er sich anfühlt. Es ist ein Ort, an dem keine Bewegung stattfindet. Der Raum zwischen den Gedanken. Es ist die Leinwand, auf dem das Ego gemalt wird. Es gibt einen zeitlosen Frieden, der die Gegensätze übersteigt. Zuerst fühlt es sich ein bisschen erschreckend an. Du fragst dich, „fühlt es sich so an, wenn man tot ist?“ und die Antwort ist Ja, aber es gibt keine Leblosigkeit im Tod. In vielerlei Hinsicht ist es ein Zustand von Lebendigkeit, der lebendiger ist als Leben selbst. Es ist ein Zustand unendlicher Möglichkeiten. Und du gewöhnst dich an ihn, du erfährst, dass Stille lebendig ist. Alles Bewusstsein in dir ist wach. Die meisten Gespräche über Spiritualität sind sinnlos, weil wir Wort benutzen, um etwas zu beschreiben, was nur erfahren werden kann. Und doch sind spirituelle Gespräche unendlich bedeutungsvoll, weil wir Wörter benutzen, um uns im Geiste so aufzustellen, uns zu erlauben, diese direkte Erfahrung zu haben. Als ein spiritueller Lehrer schäle ich lediglich die Schichten der verschiedensten Dinge ab, die die Menschen von sich selber trennen. Und um das zu tun, darf ich niemals damit aufhören, die Schichten abzutragen, die mich von mir selbst trennen… Das Selbst hinter dem Selbst; die Wahrheit hinter der Illusion.

Shadow Before Dawn Teal Swan Barnes and NobleIch beobachte eine Frau in dieser Bibliothek, in die ich gekommen bin, um meinem Sohn etwas vorzulesen. Sie schleppt die Last ihres Körpers zu dem Stuhl neben mir und fragt mich mit einer piepsenden Stimme, ob sie sich setzen dürfe. Ich sage „ja“ dazu. Sie setzt sich mit großer Anstrengung hin. Das Schwarz ihres Eyeliners verteilt sich unregelmäßig auf ihrer Wange. Es führt dann in einem müden Schlingern entlang ihres Augenlids nach unten, unter eine Menge von blauen Lidschatten. Ich kann die Verzweiflung fühlen in der Weise, wie sie auf ihr Gesicht gezeichnet wurde. „Wie ich“, sagt es. Es sagt auch: „Ich muss irgendwie mehr sein als das, was ich bin.“ Diese Frau ist jemand, der sich selbst aufopfert. Sie hat gelernt, dass es eine Sünde ist, irgendetwas für sich selbst zu haben. Also ist die einzige Art und Weise, wie sie sich vor jenen um sie herum schützen kann, die von ihr nehmen und nehmen, sich mit Fett wie mit einer Mauer zu umgeben. Ich kann den verzweifelten Versuch spüren, den ihr Körper macht, sie in Sicherheit zu halten. Ich denke, während ich sie beobachte, über die Intensität der Identifikation nach, die wir mit unserer Empfindung über uns selbst haben. Diese Frau schläft. Wie ein Schlafwandler geht sie durch ihre Lebensbewegungen, unbewusst dafür, dass irgendetwas außerhalb davon existiert. Sie stellt sich noch nicht einmal die Fragen. Schlafwandler haben ein bestimmtes Gefühl über sich. Es ist am besten einen Schlafwandler nicht aufzuwecken, bevor er oder sie dazu bereit ist aufzuwachen. Es ist besser, einen sicheren Platz für sie zu bereiten, zu dem sie kommen, wenn sie anfangen aus ihrem eigenen Entschluss heraus aufzuwachen. Es ist besser sie zu lieben und das Erwachen durch sich hindurch und auf sie scheinen zu lassen, so dass du das schlafende Bewusstsein klar in ihnen erkennen kannst… Das Potenzial. Die Buddhisten nennen dies den „Buddha in einem jedem.“ An der Seite dieses unerwachten Buddhas sitzend werde ich mir der Einkerkerung des Unbewussten schmerzlich bewusst. Es ist kein Mitleid, das ich empfinde, weil ich glaube, dass sie genau so fähig ist bewusst zu werden, wie ich selbst. Es ist ein Mitgefühl, das für sie in der gleichen Weise blüht wie es das für mich selbst tut.

Was ich in diesen letzten drei Monaten gefunden habe, ist, dass die Identität, die du mit deinem Namen in diesem Leben bezeichnest, anhaftend ist wie eine Klette. Sie haftet so fest an dir, dass du zwischen dir und ihr keinen Unterschied finden kannst. Es ist eine anhaftende Haut, eine anhaftende Perspektive, unter der du dein Leben auslebst. Das Ziel ist, Beweglichkeit zu entwickeln, eine geistige Flexibilität, so dass du die Perspektive des Egos aus dem Spiel nehmen kannst (sich nicht mehr mit ihr identifizieren), genauso leicht wie du sie übernehmen kannst (mit ihr identifizieren). Vielleicht ist wahre Integration ein Zustand, bei dem beide Zustände gleichzeitig nebeneinander bestehen können. Die sich ergänzenden Aromen von Identifikation und Einheit, bei fehlender Identität; in einem Gericht, genannt Leben.

Das Ego ist wie ein Bild, das das ewige “Selbst” (was viele die Seele nennen) vor deiner Geburt zu malen begann. Deine Seele macht weiter damit während der Dauer deines Lebens diesem Bild Linien hinzuzufügen. Aber sobald sie es zu malen begann, trat die Seele in ihr eigenes Bild. Dieses Bild wurde zu ihrer Welt und es lebt die Erfahrung von Sein IN und AUS diesem Bild. Und als noch mehr Zeit verstrich, identifizierte sich deine Seele mit dem Bild bis zu dem Punkt, dass sie nicht länger IN dem Bild war, stattdessen WAR sie das Bild. Wir hatten bald vergessen, dass irgendetwas außerhalb der Welt von dem Bild unserer Seele existierte. Wir vergaßen die Seele jenseits der Schöpfung der Seele. Und die Arbeit der Spiritualität dreht sich darum, uns jenseits dieses Bildes an uns selbst zu erinnern. Unsere Arbeit dreht sich darum, zu entscheiden, das Leben durch die Perspektive des Bildes zu erfahren oder das Bild zu sein. Oder der Maler außerhalb des Bildes zu sein. Die Wahrheit ist, das Ego ist nicht schlecht. Tatsächlich ist das Ego das Mittel, durch das ein erwachtes Bewusstsein möglich ist. Es ist der Aufruf, zu reifen. Alle „negativen“ Erfahrungen sind wie eine Alarmglocke, die in der Dunkelheit läutet, in dem Versuch dich zur Wahrheit deiner selbst aus dem Schlummer zu erwecken. Die starken emotionalen Reaktionen, die wir haben, sind eine Alarmglocke, die in der Dunkelheit läutet, in dem Versuch uns aus dem Schlummer zur Wahrheit unser selbst zu wecken. Ich frage mich, wie viel Kriege wir miteinander führen werden, bis wir diese Wahrheit verkörpern können.

Teal SwanIch will nicht noch einen Krieg sehen. Zu viele meiner Leben sind in den verzweifelten Schrecken des Krieges gelebt worden. Ich will nicht sehen, wie es das Leben auch nur einer weiteren lebenden Person befleckt. Aber jetzt fühle ich in den Augenblicken, wo mein „Üben“ verkörpert wird, dass ich die notwendigen Reserven in mir habe, um alles zu erfahren, was auch immer kommen mag. Das ist das Schöne daran, wenn man seine schlimmsten Ängste erfahren hat. Es gibt nichts weiter zu fürchten. Ich kann präsent sein in Gemeinschaft und ich kann präsent sein im Krieg und in beiden Zuständen steht immer der Frieden zur Verfügung. Je mehr ich es zu einer bewussten Praxis mache, in diesen Frieden hinein zu leben, in diese lebendige Stille hinein zu leben, desto wacher werde ich für die Welt. Diese Welt ist eine Widerspiegelung des Selbst. Das Selbst ist eine Widerspiegelung der Welt. Frieden in sich zu finden, heißt, ihn in der Welt zu erschaffen. Und das werde ich. Das werde ich!

Original: Paramahamsa

Übersetzung: https://tealswandeutsch.wordpress.com/

Pin It on Pinterest

Shares